AnDOCken – Ärzte für Menschen ohne Papiere und Flüchtlinge

Ein schmerzender Zahn, heftiges Bauchweh, ein gebrochener Fuß – alles kein Problem, denn der Arzt des Vertrauens hilft weiter! So sind wir es zumindest gewohnt, die wir in Deutschland leben und einen Pass haben. Für Menschen ohne Papiere und Flüchtlinge ist es hingegen dramatisch, wenn sie krank werden. Der einfache Gang zum nächsten Arzt ist unmöglich weil die Angst entdeckt und abgeschoben zu werden viel zu groß ist. Dadurch können ursprünglich harmlose Krankheiten lebensbedrohlich werden – und das in einer ohnehin traumatisierten Lebenssituation, die ihre Ursachen in Verfolgung, Peinigung, Folter und anderen unmenschlichen Erlebnissen hat.

AnDOCken” ist ein Projekt in Hamburg, das Menschen ohne Papiere und Flüchtlingen eine kostenlose und anonyme medizinische Hilfe sowie soziale Beratung bietet. Denn, so heißt es auf einem Flyer zu diesem Angebot: “Unabhängig vom Aufenthaltsstatus gilt in Deutschland: Alle Menschen haben das Recht auf eine medizinische Grundversorgung”. Das Projekt lebt in einem nicht geringen Umfang vom ehrenamtlichen Engagement vieler Menschen und von Spendengeldern. Wer etwas übrig hat, findet hier eine Einrichtung, bei der die Spende mit Sicherheit gut aufgehoben ist. Bei Interesse kann man mich gerne kontaktieren, da ich einen direkten Draht zum Projekt habe.

Weitere Informationen:
http://www.diakonie-hamburg.de/web/visitenkarte/andocken/

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