Lehre

Die Lehre an der Universität Bremen ist seit April 2011 eine meiner Hauptaufgaben. Ich bin Lektor in den Studiengängen BA Kulturwissenschaft und MA Transkulturelle Studien am Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaft im Fachbereich 9. Außerdem lehre ich regelmäßig auf internationalen Sommerschulen. Die Inhalte meiner Lehre spiegeln aktuelle kulturelle, soziale, politische und ökonomische Phänomene wieder. Das gibt mir die Möglichkeit Erkenntnisse aus meinen Forschungen und meiner beruflichen Praxis in die Arbeit mit Studierenden zu integrieren. Damit verfolge ich das Ziel Studierende schon früh für aktuelle Phänomene, das Forschen aber auch die berufliche Praxis zu begeistern. Die Themen meiner Lehre ergeben sich aus meinen Aktivitäten als Ethnologe und aus meiner beruflichen Praxis als Erwachsenenbilder, Projektmanager und Berater. Meine Lehrveranstaltungen und Exkursionen sind in den folgenden Themenfeldern angesiedelt: “Wirtschaft und Kultur”, “Kreativwirtschaft”, “Kultur- und Eventmanagement”, “Interkulturelle Kommunikation”, “Migration”, “Medien und Kommunikationstechnologien”, “Windkraft”, “Energiewirtschaft”, “Mobilität” und “Methoden”.

Lehrpraxis und Forschendes Lernen
In der Lehrpraxis der vergangenen zehn Jahre habe ich unterschiedliche Ansätze erprobt oder wurde dazu eingeladen, mich an innovativen Lehrkonzepten zu beteiligen. Eine aktive Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Lehransätzen – insbesondere mit den Studierenden zusammen – befördert den Prozess eine zeitgemäße Lehre anbieten zu können. Zum Teil gemeinsam mit meinen Studierenden modifiziere ich kontinuierlich bestehende didaktische Methoden und versuche auch neue zu entwickeln. Insbesondere auch das Einbeziehen der Kommunikationstechnologien und sozialen Medien eröffnet Möglichkeiten, attraktive und mobil nutzbare Lehrinhalte zu gestalten. Außerdem hat meine Lehrpraxis immer das Ziel, Studierende in die beruflichen Praxisfelder bzw. in die akademische Landschaft “hineinzuvernetzen” – was nur dadurch gelingt, wenn die Lehre an die Praxis angebunden ist (z.B. durch Exkursionen, Mikroforschungen, Kulturprojekte).

Aus meiner Sicht ist “Forschendes Lernen” heute eine zentrale Säule für eine zeitgenössische Lehre an der Universität. Das beinhaltet die Studierenden aktiv in den Lehr- und Lernprozess mit einzubeziehen. Durch den Einsatz abwechslungsreicher didaktischer Methoden (z.B. interaktive Gruppenarbeit, Recherche, Präsentation, Rollenspiele, Medienarbeit) beinhaltet Forschendes Lernen immer einen Wechsel zwischen vermittelnder Lehre und dem angeleiteten Selbstlernen sowohl alleine wie auch in Lerngruppen. Indem sich die Studierenden mit einem Thema aus verschiedenen Perspektiven und mit unterschiedlichen Methoden auseinandersetzen entsteht ein nachhaltiger Lernprozess. Für die Studierenden ergeben sich so Ankerpunkte für die spätere berufliche oder akademische Praxis. Denn forschendes Lernen eröffnet auch immer neue interessante Räume, Denk-und Forschungsfelder.

eGeneral Studies
Die Universität Bremen hat in den letzten Jahren ein Lehrformat entwickelt, das sich eGeneral Studies nennt. Das sind “fachübergreifende  Online-Veranstaltungen im Bereich Studium Generale”. Studierende haben dadurch die Möglichkeit zeit- und ortsunabhängig zu studieren. Allerdings ist das Angebot (leider) auf eine reine Online-Lehre beschränkt. Das erworbene Wissen wird durch eine Online-Klausur geprüft.

Zusammen mit meiner Kollegin Dr. Margrit Kaufmann habe ich mich an einer eGeneral Studies Serie zum Thema “Interkulturelle Kompetenzen” beteiligt. Daraus sind eine Reihe von Episoden (Vorlesungen) enstanden, die durch Folien und praktische Darstellungen ergänzt werden. Jede Episode enthält zudem interessante Literatur zum Weiterlesen und Aufgaben, die das Gelernte vertiefen sollen. Zum Abschluss einer jeden Lerneinheit werden die Lehrenden zu bestimmten Fragen zu den Episoden interviewt.

Folgende Episoden zum Thema “Interkulturelle Kompetenzen” stehen zum durcharbeiten bereit:

Berninghausenpreis 2014

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